Bürgermeisterwahl
am 5. Februar 2017

Bürgermeisterwahl 2017

Politisches Weißwurstfrühstück im Kulturraum Hain

„In Hain gibt es die einzige Feuerwehr im Markt Küps, die bei solchen Temperaturen in eiskalte Stiefel schlüpfen muss“, stellte Bürgermeisterkandidat Bernd Rebhan fest. „Das werden wir ändern!“ Der Gemeinschaftsgeist, der sich bei der Sanierung der Alten Schule in Hain gezeigt habe, müsse weiter genutzt werden, damit die Feuerwehr eine bessere Unterbringung bekomme. „Wir brauchen keinen Schulungsraum, Toiletten sind da, wir brauchen eine passende Garage – und kreative Lösungen!“ forderte Rebhan beim politischen Weißwurstfrühstück. Für ihn gelte es, praktische und einfache Wege zu gehen und Kompromisse auszuhandeln, so wie es bei der Renovierung der Alten Schule schließlich auch realisiert worden sei. „Kleine Ortsteile leben vom Engagement der Vereine, und das werden wir weiter unterstützen.“

Endlich könne in diesem Jahr die lang geforderte Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße von Hain nach Wildenberg auf Küpser Gemeindegebiet begonnen werden, berichtete Bernd Rebhan. Ob, wie von Hainer Bürgern gefordert, zwei Bauabschnitte machbar seien, müsse geprüft werden. Kritik kam von einem Anlieger der Wildenberger Straße, der bemängelte, dass die Gemeindeverwaltung Küps mit den Grundstückseigentümern immer noch keinen Kontakt aufgenommen habe.

„Der Windpark ist da und er wird nicht mehr wegkommen“, stellte Helmut Schiffner nüchtern fest. „Aber der Zustand ist so nicht hinnehmbar. Die starke und dauernde Lärmbelästigung führe bereits zu Schlafstörungen bei Anwohnern. Der kommende Bürgermeister habe den Hainern gegenüber eine große Verantwortung, weil der Umgang mit den Windkraftanlagen auf den Prüfstand gestellt werden müsse, so Schiffner. Bernd Rebhan sagte hierzu: „Wenn mir die Bürger am 5. Februar ihr Vertrauen schenken, werde ich umgehend mit dem neuen Landrat Klaus Löffler, der in dieser Angelegenheit bislang völlig unbeteiligt war, eine Überprüfung auf den Weg bringen, ob die Richtlinien und Vorgaben tatsächlich eingehalten werden.“ Jeder wisse, dass durch die Windkraftanlagen Unfrieden ins Dorf gekommen sei. „Das gemeinsame Ziel muss sein, dass alle Interessengruppen wieder in Eintracht zusammen leben.“

Abschließend dankte Bernd Rebhan der gastgebenden Landjugend Hain unter Leitung von Florian Ultsch. „Ihr seid ein Paradebeispiel für eine junge und zupackende Dorfgemeinschaft!“

Bilder der Veranstaltung:

Foto 1

Foto 2

Veranstaltungsort

Wildenberger Str.
Hain
96328 Küps