Bürgermeisterwahl
am 5. Februar 2017

Bürgermeisterwahl 2017

Leerstand neu nutzen - Bernd Rebhan in der Alten Schule Schmölz

„Unternehmerischer Geist und staatliche Förderprogramme: Das ist das richtige Rezept, um gegen den Leerstand in den Orten anzugehen“, lobte Bürgermeisterkandidat Bernd Rebhan bei der Besichtigung der Alten Schule in Schmölz, die derzeit zu einer Wohnanlage umgebaut wird.

Der Schmölzer André Fenn und Herbert Gesslein aus Marktgraitz von der Grundstücksgemeinschaft Gesslein & Tischer präsentierten den vielen interessierten Schmölzern, was aus „ihrer“ Schule werden solle. Nur von 1958 bis zur Eingemeindung 1975 war das Gebäude für den Schulbetrieb genutzt worden. Nach verschiedenen Nutzungsänderungen stand das große Anwesen am Ortsrand von Schmölz in einem desolaten Zustand leer.

Acht durch den Freistaat geförderte Sozial- und drei frei finanzierte Wohnungen entstehen nun hier. „Als erstes haben wir auf Bitte der Schmölzer Kirchengemeinde einen Turnraum mit Toilette für den Kindergarten fertiggestellt. Und das bleibt auch auf Dauer so“, erläuterte der kaufmännische Leiter Herbert Gesslein. Durch das Bayerische Wohnungskaufprogramm könne nun ein barrierefreies und energieeffizientes Wohnungsbauprojekt initiiert werden.

Die Regierung von Oberfranken sei bei der Projektierung ein unersetzlicher Partner, dankte Gesslein. Ihre Wohnanlage sei auch ein Pilotprojekt für Oberfranken. Dazu gehöre, dass eine Energieberaterin für die Umsetzung des energieeffizienten Gesamtkonzepts Sorge trage. 1,5 Millionen Euro betrage das Bauvolumen, wobei „wir auch eine gehörige Portion Eigenleistung einbringen.“

Die Fertigstellung sei für 2018 geplant. Bernd Rebhan zollte den Partnern André Fenn und Herbert Gesslein, die die Besucher auch durch die Baustelle führten, großen Respekt. „Als Bürgermeister möchte ich mich für ein Leerstandsmanagement einsetzen. Gerade in den alten Ortskernen stehen viele Häuser und Wohnungen ungenutzt.“ Es gelte Eigentümer, Interessenten und die verschiedenen Förderprogramme zusammenzubringen.

„Wenn die heimische Industrie wachsen soll und sich neue Unternehmen hier ansiedeln wollen, müssen Bauland und Gewerbeflächen zur Verfügung gestellt werden“, erläuterte Rebhan. Weitere Grundvoraussetzung sei außerdem ein noch schnelleres Internet. „Heimische Unternehmen und die Bevölkerung brauchen das gleichermaßen, um mit den Metropolregionen mithalten zu können.“

Bilder der Veranstaltung:

Foto 1



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Foto 3

Veranstaltungsort

Alte Schule Schmölz
Schulstr. 7
96328 Küps